Equality is a long-standing issue in law. Algorithmic systems increasingly use machine learning and thus function statistically. If they cause unequal treatment, these algorithmic discriminations pose a particular challenge for anti-discrimination law, which is often based on normative thinking. Hannes Beyerbach provides a comprehensive overview of the manifestations and complex causes of algorithmic discrimination. He shows that, even after the entry into force of key EU digital legislation, the current legal situation in European and national law does not explicitly address fundamental questions of algorithmic fairness. Hannes Beyerbach makes proposals for supplementing the current law in order to find appropriate responses to algorithmic discrimination.
Das Problem der Gleichheit gehört zu den klassischen Fragestellungen des Rechts. Algorithmische Systeme nutzen heute vermehrt maschinelles Lernen und funktionieren damit nach den Regeln der Statistik. Verursachen sie Ungleichbehandlungen, bilden diese algorithmischen Diskriminierungen eine besondere Herausforderung für das häufig normativ denkende Antidiskriminierungsrecht. Hannes Beyerbach liefert eine umfassende Bestandsaufnahme über die Erscheinungsformen und komplexen Ursachen von Ungleichbehandlungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Algorithmen. Er zeigt, dass das geltende europäische und nationale Recht auch nach Inkrafttreten zentraler Digitalrechtsakte der EU grundrechtswesentliche Fragen der algorithmischen Fairness nicht ausdrücklich adressiert und macht erste Vorschläge zur Ergänzung des geltenden Rechts, um angemessen auf algorithmische Diskriminierungen zu reagieren.
Produkteigenschaften
- Artikelnummer: 9783162000996
- Medium: Buch
- ISBN: 978-3-16-200099-6
- Verlag: Mohr Siebeck
- Erscheinungstermin: 30.12.2026
- Sprache(n): Deutsch
- Auflage: 1. Auflage 2026
- Serie: Jus Publicum
- Produktform: Gebunden, Leinen
- Seiten: 1100
- Format (B x H): 155 x 232 mm
- Ausgabetyp: Kein, Unbekannt
