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Castro Varela / Haghighat

Double Bind postkolonial

Kritische Perspektiven auf Kunst und Kulturelle Bildung

Medium: Buch
ISBN: 978-3-8376-4986-4
Verlag: Transcript Verlag
Erscheinungstermin: 01.06.2023
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1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Das künstlerische Feld ist von postkolonialen Machtverhältnissen durchzogen und so sehen sich Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen auch mit guten Absichten kontinuierlich mit dem ethischen und politischen Dilemma konfrontiert, diesen Machtverhältnissen in die Hände zu spielen. Dieser Band trägt dazu bei, dieses Dilemma in seinen mannigfaltigen Dimensionen aufzuschlüsseln um darin handlungsfähiger sein zu können.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der double bind ist ein zentrales Konzept, wenn es um Kunst und Ästhetik aus einer postkolonialen Perspektive geht, hat bisher jedoch noch keine so umfangreiche Aufmerksamkeit erfahren. Der Band schließt diese Lücke und trägt somit einen sehr wichtigen Beitrag zu den Debatten der postkolonialen Kritik in den zeitgenössischen Künsten bei.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Gerade in diesen Zeiten, in denen postkoloniale Perspektiven insbesondere in der Kunstwelt von reaktionärer Seite diskreditiert werden, gilt es ihre Relevanz stark zu machen. Denn sie sind unabdinglich um die zeitgenössischen Verhältnisse in all ihrer Komplexität begreifen und kritisch mit ihnen umgehen zu können.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Nora Bateson.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Der Band zeigt aus einer postkolonialen Perspektive die unauflösbaren Widersprüche der Kunstwelt auf


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: 9783837649864
  • Medium: Buch
  • ISBN: 978-3-8376-4986-4
  • Verlag: Transcript Verlag
  • Erscheinungstermin: 01.06.2023
  • Sprache(n): Deutsch
  • Auflage: 1. Auflage 2023
  • Serie: Postcolonial Studies
  • Produktform: Kartoniert, Kartoniert
  • Gewicht: 673 g
  • Seiten: 440
  • Format (B x H x T): 152 x 227 x 32 mm
  • Ausgabetyp: Kein, Unbekannt
Autoren/Hrsg.

Herausgeber

María do Mar Castro Varela ist Diplom-Psychologin, Diplom-Pädagogin und promovierte Politikwissenschaftlerin. Sie ist Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Gender und Queer Studies an der Alice Salomon Hochschule Berlin. 2023 erhielt sie ein Fellowship des Thomas Mann Hauses in Los Angeles.

Leila Haghighat ist Kulturschaffende in Berlin und promoviert zum double bind in sozial engagierter Kunst an der Akademie der Künste in Wien. Im Fokus ihrer Untersuchung stehen Praxen einer Ästhetik der Fürsorge und deren möglichen Übertragung auf Kunstinstitutionen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind sozial engagierte Kunst als Beziehungsarbeit, Solidarität, (Stadt-)Räume, Institutionen und Repräsentation aus einer postkolonialen Perspektive.