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Hennig

Mediation als rationaler Diskurs

Überpositive Legitimation der Mediation und Vergleich zum Gerichtsprozess am Maßstab der Alexyschen Diskurstheorie

Medium: Buch
ISBN: 978-3-428-14273-6
Verlag: Duncker & Humblot
Erscheinungstermin: 02.09.2014
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Die rechtswissenschaftliche Arbeit widmet sich der interdisziplinären Grundlagenforschung der Mediation. Es handelt sich soweit ersichtlich um die erste umfassende Diskursanalyse dieses Verfahrens. Jonas Hennig untersucht die bestehenden Vorteile der Mediation von ökonomischen Aspekten bis zur befriedenden Wirkung und stellt heraus, dass diese zwar hilfreich sind, aber die Mediation nicht vollständig legitimieren. Anschließend wird auf Grundlage der alexyschen Diskurstheorie herausgearbeitet, dass Mediation ein auf Richtigkeit abzielender Diskurs ist, der zahlreiche Methoden und Prinzipien beinhaltet, die eine ideale Diskurssituation fördern. Es wird versucht, daraus die wohl erste überpositive und universelle Legitimationsgrundlage der Mediation abzuleiten. Ebenso wird die Diskurssituation der Mediation mit derjenigen des Straf- und Zivilprozesses verglichen.


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: 9783428142736
  • Medium: Buch
  • ISBN: 978-3-428-14273-6
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • Erscheinungstermin: 02.09.2014
  • Sprache(n): Deutsch
  • Auflage: 1. Auflage 2014
  • Produktform: Kartoniert
  • Gewicht: 385 g
  • Seiten: 282
  • Format (B x H): 157 x 233 mm
  • Ausgabetyp: Kein, Unbekannt
Autoren/Hrsg.

Autoren

Einleitung

Einführung: Gegenstand, Relevanz und Ziel der Arbeit – Gang der Ausarbeitung

A. Das Verfahren der Mediation

Begriff und Prinzipien der Mediation – Geltung der Mediationsprinzipien – Rolle des Mediators – Struktur der Mediation – Methoden der Mediation

B. Begründungsansätze der Mediation

Pragmatische Dimension – Gesetzliche Dimension

C. Die Theorie des allgemeinen praktischen Diskurses

Einführung und Abgrenzung zu anderen Diskurstheorien – Begründung der Diskursregeln nach Alexy – Verhältnis von realem und idealem Diskurs

D. Der Juristische Diskurs als Sonderfall des allgemeinen praktischen Diskurses

Juristische Fragen als praktische Fragen – Der Anspruch auf Richtigkeit im juristischen Diskurs – Spezifisch juristische Einschränkungen (Sonderfallthese im engeren Sinne) – Ergebnis: Bestätigung der Sonderfallthese

E. Diskurstheoretische Analyse der Mediation

Erste Diskursthese der Mediation: Richtigkeitsthese – Zweite Diskursthese der Mediation: Idealthese – Einordnung der Mediation in ein diskursives Rechtsmodell – Fazit zum Vergleich von Mediationsdiskurs und Gerichtsprozess

F. Diskurstheoretische Legitimation der Mediation und Bestätigung der Diskurstheorie

Universelle, überpositive, diskurstheoretische Legitimation der Mediation – Bestätigung der Diskurstheorie durch Übertragung auf die Mediation

Literatur- und Sachwortverzeichnis