Und alles war still - Ein erschütterndes Zeitzeugnis des Jahres 1945 in Deutschland
«Selbst als ein Ungläubiger stand ich demütig und beschämt vor den Ruinen dieses fremden Landes», notiert Melvin Lasky, als er im letzten Kriegsjahr mit der US-Army nach Deutschland kommt. Der Oberleutnant soll Material für eine Geschichte der Invasion sammeln, doch was er sieht, lässt sich nicht schematisieren: Chaos, Trümmer, Unmenschlichkeit überall. Fassungslos reist er durch tote Ruinenlandschaften, vom Elsass über Bayern, Kassel und Braunschweig bis in die versehrte Reichshauptstadt, skizziert die Anfänge der Besatzungspolitik und hört vor allem den Menschen zu, die er trifft.
Ihre Stimmen – von KZ-Überlebenden, Widerstandskämpfern, alliierten Soldaten, Kriegsgefangenen, Nazis, Mitläufern und Ausgebombten – fügen sich zu einem beeindruckenden Mosaik des Jahres 1945 und machen Laskys bislang unveröffentlichtes Tagebuch zu einem einzigartigen Zeitdokument. Doch der Autor, Fremder, Feind und Freund zugleich, ist nicht nur ein genauer Beobachter und Chronist, sondern auch ein großer Erzähler. Und alles war still ist ein Erlebnisbericht voll eindrucksvoller Szenen und Bilder, das erschütternde Panorama eines zerstörten Landes zwischen totaler Niederlage und ungewisser Zukunft.
Produkteigenschaften
- Artikelnummer: 9783871347085
- Medium: Buch
- ISBN: 978-3-87134-708-5
- Verlag: Rowohlt Berlin
- Erscheinungstermin: 24.10.2014
- Sprache(n): Deutsch
- Auflage: 3. Auflage 2014
- Produktform: Gebunden
- Gewicht: 649 g
- Seiten: 496
- Format (B x H x T): 136 x 208 x 45 mm
- Ausgabetyp: Kein, Unbekannt
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