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Rompel / Gronemeyer

Auf Afrika kommt es an!

Ohne Afrika wird Europa keine Zukunft haben

Medium: Buch
ISBN: 978-3-95558-430-6
Verlag: Brandes & Apsel
Erscheinungstermin: 31.10.2026
vorbestellbar, Erscheinungstermin ca. Oktober 2026

Europa steht an einem historischen Wendepunkt: Das vertraute Wohlstandsmodell erodiert, geopolitische Gewissheiten zerfallen, und die Zukunft scheint unsicher. In dieser Situation richten Matthias Rompel und Reimer Gronemeyer den Blick konsequent nach Süden – auf einen Kontinent, der lange unterschätzt wurde und nun mit wachsender Dynamik in das Zentrum globaler Entwicklungen rückt: Afrika.
Die Autoren verbinden geopolitische Analyse, entwicklungspolitische Erfahrung und soziologische Diagnose zu einem Perspektivwechsel: weg von paternalistischen Hilfslogiken, hin zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe. Sie zeigen, dass Afrika

in zentralen Zukunftsfeldern – von Demografie über Digitalisierung bis hin zu Energie und Ressourcen – eine Schlüsselrolle spielt. Gleichzeitig wird deutlich, dass Europa nicht nur ökonomisch, sondern auch kulturell und sozial von Afrika lernen kann.
Der Erkenntnisgewinn des Buches liegt in dieser radikalen Umkehr der Perspektive: Es fordert dazu auf, eingefahrene Denkmuster zu verlassen und die Beziehungen zwischen Europa und Afrika neu zu denken – als gemeinsames Projekt in einer krisenhaften Welt. Damit liefert das Buch nicht nur eine Analyse, sondern auch einen Entwurf für eine mögliche gemeinsame Zukunft zweier Kontinente.


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: 9783955584306
  • Medium: Buch
  • ISBN: 978-3-95558-430-6
  • Verlag: Brandes & Apsel
  • Erscheinungstermin: 31.10.2026
  • Sprache(n): Deutsch
  • Auflage: 1. Auflage 2026
  • Produktform: Kartoniert
  • Seiten: 200
  • Format (B x H): 170 x 240 mm
  • Ausgabetyp: Kein, Unbekannt
Autoren/Hrsg.

Autoren

Matthias Rompel, Honorarprofessor für Development Studies an der Justus-Liebig-Universität Gießen und zugleich Abteilungsleiter für Ostafrika und das Horn von Afrika bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Seine wissenschaftliche und praktische Arbeit verbindet akademische Ana­lyse mit langjähriger Erfahrung in Politik­beratung und internationaler Zusammenarbeit. Rompel hat über viele Jahre hinweg in verschiedenen afrikanischen Ländern gelebt und gearbeitet und verfügt über eine tiefe Kenntnis regionaler politischer, sozialer und wirtschaftlicher Dynamiken.

Reimer Gronemeyer, emeritierter Professor für Soziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, zählt zu den bekanntesten gesellschaftskritischen Stimmen im deutschsprachigen Raum. In seiner wissenschaftlichen Arbeit hat er sich über Jahrzehnte hinweg mit grundlegenden Fragen gesellschaftlicher Entwicklung, sozialer Ungleichheit und den Krisen moderner Gesellschaften beschäftigt und hat in vielen Ländern Afrikas geforscht. Seine Analysen zeichnen sich durch eine kritische Perspektive auf Fortschrittsnarrative und eine Sensibilität für soziale und kulturelle Transformationsprozesse aus.