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Schérer / Nancy

Ouvertüren

Texte zu Gilles Deleuze

Medium: Buch
ISBN: 978-3-03734-033-2
Verlag: diaphanes
Erscheinungstermin: 01.03.2008
Lieferfrist: bis zu 10 Tage

Die Bedeutung, die Gilles Deleuze dem Motiv der Öffnung zugesprochen hat, bemisst sich an dem in Milles Plateaux formulierten Vorhaben, 'aus der Erde einen Schweizer Käse zu machen'. Dabei galten ihm Öffnungen als Teil jeder Kreation, die er dadurch gekennzeichnet sah, dem Leben neue Möglichkeiten zu eröffnen. Auch sind sie Bedingung wie Resultat jeder Lektüre, die nicht einfache Kopie einer Doxa ist, insofern, als das Werden im Spiel von De- und Reterritorialisierungen eine doppelte und fortlaufende (Er)Öffnung mit sich bringt: Ouvertüre.

Jean-Luc Nancy und René Schérer widmen sich dem Motiv der Ouvertüre in Form der Auflösung des Identischen, eines Gedankens, der von ihrer und auch Deleuzes philosophischer Zeitgenossenschaft im desaströsen 20. Jahrhundert herrührt. Während Schérer die Öffnung und Auflösung der Person als Leitmotiv Deleuzes analysiert, richtet sich Nancys Augenmerk auf die Differenz, die unauflösbare Differenz zwischen ihm selbst, Jacques Derrida und Gilles Deleuze, vor allem aber auf die Differenz im Selben und das Selbe der Differenz.

Die Bedeutung, die Gilles Deleuze dem Motiv der Öffnung zugesprochen hat, bemisst sich an dem in Milles Plateaux formulierten Vorhaben, »aus der Erde einen Schweizer Käse zu machen«. Dabei galten ihm Öffnungen als Teil jeder Kreation, die er dadurch gekennzeichnet sah, dem Leben neue Möglichkeiten zu eröffnen. Auch sind sie Bedingung wie Resultat jeder Lektüre, die nicht einfache Kopie einer Doxa ist, insofern, als das Werden im Spiel von De- und Reterritorialisierungen eine doppelte und fortlaufende (Er)Öffnung mit sich bringt: Ouvertüre.

Jean-Luc Nancy und René Schérer widmen sich dem Motiv der Ouvertüre in Form der Auflösung des Identischen, eines Gedankens, der von ihrer und auch Deleuzes philosophischer Zeitgenossenschaft im desaströsen 20. Jahrhundert herrührt. Während Schérer die Öffnung und Auflösung der Person als Leitmotiv Deleuzes analysiert, richtet sich Nancys Augenmerk auf die Differenz, die unauflösbare Differenz zwischen ihm selbst, Jacques Derrida und Gilles Deleuze, vor allem aber auf die Differenz im Selben und das Selbe der Differenz.


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: 9783037340332
  • Medium: Buch
  • ISBN: 978-3-03734-033-2
  • Verlag: diaphanes
  • Erscheinungstermin: 01.03.2008
  • Sprache(n): Deutsch
  • Auflage: 1. Auflage 2008
  • Serie: TransPositionen
  • Produktform: Kartoniert
  • Gewicht: 154 g
  • Seiten: 96
  • Format (B x H): 135 x 210 mm
  • Ausgabetyp: Kein, Unbekannt
Autoren/Hrsg.

Autoren

René Schérer ist emeritierter Professor der Universität Paris VIII (Vincennes), an der auch Gilles Deleuze lehrte. Er ist Mitherausgeber der Schriften Charles Fouriers und Gabriel Tardes. In den letzten Jahren arbeitet er verstärkt im Bereich der politischen Philosophie zwischen Deleuze und Fourier, wobei die Themen der Kommunität, Gastfreundschaft und Ökosophie im Vordergrund stehen.

Jean-Luc Nancy (1940–2021) gilt als einer der bedeutendsten Philosophen der Gegenwart. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung Philosophie an der Université Marc Bloch in Straßburg und hatte Gastprofessuren in Berkeley, Irvine, San Diego und Berlin inne. Sein vielfältiges Werk umfasst Arbeiten zur Ontologie der Gemeinschaft, Studien zur Metamorphose des Sinns und zu den Künsten, Abhandlungen zur Bildtheorie, aber auch zu politischen und religiösen Aspekten im Kontext aktueller Entwicklungen.

Weitere Mitwirkende

7
-

29
›Homo tantum‹
(René Schérer)

31
-

50
Parallele Differenzen
(Jean-Luc Nancy)

51
-

79
Atheismus und Mystik
(René Schérer)

81
-

91
Deleuzes Falte des Denkens
(Jean-Luc Nancy)

93
-

94
Nachbemerkung
(Christoph Dittrich)
7 - 29›Homo tantum‹ (René Schérer)
31 - 50Parallele Differenzen (Jean-Luc Nancy)
51 - 79Atheismus und Mystik (René Schérer)
81 - 91Deleuzes Falte des Denkens (Jean-Luc Nancy)
93 - 94Nachbemerkung (Christoph Dittrich)