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Stöferle

Ehe als Nationalfiktion

Medium: Buch
ISBN: 978-3-476-05657-3
Verlag: Palgrave Macmillan
Erscheinungstermin: 15.10.2020
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Es gibt eine Vorgeschichte des Ehebruchromans, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem gesamteuropäischen literarischen Paradigma wurde. Im Zuge der Französischen Revolution entsteht eine säkulare Ehegesetzgebung, die einen metaphorischen Überschuss produziert, der bis heute wirksam ist. Das Buch zeichnet rechtshistorisch und anhand kanonischer literarischer Texte von Rousseau über Goethe und Manzoni bis hin zu Hugo und Flaubert nach, wie die Ehe um 1800 zu einer Reflexionsfigur für den modernen Nationalstaat werden konnte. Dabei entstehen originelle Beiträge zur Philologie der einzelnen Texte. Zugleich werden Recht und Literatur für eine historische Semantik von Gesellschaft und Gemeinschaft fruchtbar gemacht.


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: 9783476056573
  • Medium: Buch
  • ISBN: 978-3-476-05657-3
  • Verlag: Palgrave Macmillan
  • Erscheinungstermin: 15.10.2020
  • Sprache(n): Deutsch
  • Auflage: 1. Auflage 2020
  • Serie: Schriften zur Weltliteratur/Studies on World Literature
  • Produktform: Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
  • Gewicht: 740 g
  • Seiten: 372
  • Format (B x H x T): 160 x 241 x 27 mm
  • Ausgabetyp: Kein, Unbekannt
Autoren/Hrsg.

Autoren

1. Einleitung.- 2. Ehe um 1800 – zwischen Vertrag und Sakrament.- 3. Manzoni – Recht und Roman.- 4. Zwischen Märchen und Roman – Goethes Ehe-Experimente.- 5. Romane vor Gericht – Notre-Dame de Paris und Madame Bovary.- 6. Schluss.- Literaturverzeichnis.- Personenregister.