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edition text+kritik

Wolfdietrich Schnurre

Kritiker

Medium: Buch
ISBN: 978-3-86916-051-1
Verlag: edition text+kritik
Erscheinungstermin: 01.01.2010
Lieferfrist: bis zu 10 Tage

Wolfdietrich Schnurre wurde mit einem kleinen Ausschnitt seines Gesamtwerks zum kanonischen Autor, vor allem mit seinen Kurzgeschichten der Nachkriegsjahre („Als Vaters Bart noch rot war“). Sein großer Roman in Aufzeichnungen Der Schattenfotograf brachte ihm den Büchner-Preis ein. Schnurre war einer der fruchtbarsten Autoren seiner Generation. „treibhaus“ zeigt in einem einleitenden großen editorischen Teil sein Repertoire, das von Gedichten („Kassiber“), Kinder- und Jugendbüchern, Dialogen, Essays bis hin zu Kritiken und autobiografischen Texten reicht.

Die literaturwissenschaftlichen Beiträge widmen sich Schnurres Lyrik, seinem multimedialen Schreiben, dem politischen und ökologischen Engagement; sie untersuchen die Kindheitsbilder in seiner Prosa und die besonders für die Nachkriegsjahre prekäre Frage des Nihilismus.


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: 9783869160511
  • Medium: Buch
  • ISBN: 978-3-86916-051-1
  • Verlag: edition text+kritik
  • Erscheinungstermin: 01.01.2010
  • Sprache(n): Deutsch
  • Auflage: 1. Auflage 2010
  • Serie: FILM & SCHRIFT
  • Produktform: Kartoniert
  • Seiten: 322
  • Format (B x H): 146 x 210 mm
  • Ausgabetyp: Kein, Unbekannt
Autoren/Hrsg.

Weitere Mitwirkende

Rolf Aurich, geb. 1960, schreibt Texte über Filme, Filmgeschichte und über Filme als Geschichte, Lektor an der Deutschen Kinemathek in Berlin.

Wolfgang Jacobsen, geb. 1953, verantwortet den Bereich Publikationen und Forschung an der Deutschen Kinemathek in Berlin, zahlreiche Veröffentlichungen zu Film und Literatur.

- Editorial

- Wolfdietrich Schnurre, eine Auswahl aus seinem Werk
Frühe Prosa (1948–1958/59)

Unterm Fallbeil der Freiheit

Das käme bei uns nicht vor

Späte Erkenntnis

Das käme bei uns nicht vor

Notizen eines Pudelnarren

Mein Freund Jenö, der Zigeuner

"Ereignisse"

Das Los unserer Stadt

Spuk

Was ich behalten habe

Das Kloster

Parabeln

Poetologisches

Beim Schreiben eines Romans

Der Auszug aus dem Elfenbeinturm

WARUM UND WORÜBER ICH SCHREIBE

Mein Gedicht

Warum ich nicht wie Swift schreibe

VERTEIDIGUNG EINES BANKERTS

Kinderszenen

BÜROARBEIT

BABYSITTER

LIEBE & TOD

Zum Ende der Gruppe 47. Ein Briefwechsel mit Hans Werner Richter

Zwei Filmexposés

EIN UNGLÜCKSFALL

BERLINER SONNTAG – SONNTAG IN BERLIN

Brief an eine Frankfurter Schulklasse

Maler-Impressionen

Zeitzeugen
- Wolfgang Bächler: Es schnurrt durch München

- Marina Schnurre: Rede zur Verleihung des Kulturpreises der Landeshauptstadt Kiel, 19. Juni 1989

- Fritz Bremer: "Der Schattenfotograf"

Aufsätze
- Jan-Pieter Barbian: "… sortieren können wir nach dem Tode des Autors noch immer". Wolfdietrich Schnurres Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit vor 1945

- Manuel Förderer: "Die Drossel regiert". Zum Motivkomplex von Natur und Gewalt bei Wolfdietrich Schnurre

- Cornelia Staudacher: "Zerbrecht eure Reime, zerreißt eure Verse, sagt nackt was ihr müßt". Die literarische Verarbeitung der Kriegserfahrungen in den Kassiber-Gedichten

- Manuel Förderer: "Ich bin nicht für Glas vor Kunst". Zu zwei Gedichten aus Schnurres Nachlass

- Ines Heiser: "Bloß, so n Teppich, der is kein Kind". Kindheitsbilder bei Wolfdietrich Schnurre

- Jonas Nesselhauf: Wolfdietrich Schnurres Medienbewusstsein. Ein Fall für Herrn Schmidt als Kurzgeschichte (1950/53), Hörspiel (1957) und Fernsehfilm (1971)

- Friederike Schneider: Nichts; nur eine Mauer. Wolfdietrich Schnurre, Heiner Müller und Uwe Johnson zum Mauerbau

- Druck- und Bestandsnachweise

- Abbildungen und Rechte

- Die Beiträgerinnen und Beiträger

- Adressen der Beiträgerinnen und Beiträger

- Personenregister