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Zeh

Das Übergangsrecht

Zur Rechtsetzungstätigkeit von Übergangsverwaltungen am Beispiel von UNMIK im Kosovo und dem OHR in Bosnien-Herzegowina

Medium: Buch
ISBN: 978-3-8329-6185-5
Verlag: Nomos
Erscheinungstermin: 24.03.2011
Lieferfrist: bis zu 10 Tage

Die internationale Gemeinschaft involviert sich zunehmend in die Demokratisierung von Krisenstaaten wie z.B. Bosnien, Kosovo, Afghanistan oder Irak. Dabei werden die Rechtsordnungen der betroffenen Länder zu weiten Teilen revidiert. Internationale Behörden setzen sich an die Stelle von nationalem Gesetzgeber und Regierung und verwalten das Land mithilfe von Dekreten.

Aus rechtlicher Sicht wurde dieses Engagement bislang kaum untersucht. Dabei sind die aufgeworfenen Fragen von erheblicher praktischer Relevanz und politischer Brisanz: Welcher Rechtscharakter kommt den Dekreten einer internationalen Übergangsverwaltung zu? Ist es möglich, dieses Übergangsrecht gerichtlich überprüfen zu lassen? Welchen Rechtsschutz können Bürger eines betroffenen Gebiets gegen die Gesetze der internationalen Verwaltung erlangen?

Peacekeeping und nation building sind die wichtigsten Strategien zur Beilegung von Kriegen und Bürgerkriegen im 21. Jahrhundert. Juli Zeh unterzieht diese Strategien einer kritischen Untersuchung aus juristischer Perspektive und leistet damit Grundlagenarbeit zum rechtlichen Umgang mit einem hochpolitischen Phänomen.

Informationen zur Reihe:

Saarbrücker Studien zum Internationalen Recht

herausgegeben von Prof. Dr. Wilfried Fiedler, Prof. Dr. Dr. h.c. Heike Jung, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Michael Martinek, Prof. Dr. Werner Meng, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Georg Ress, Prof. Dr. Torsten Stein, Prof. Dr. Carl-Friedrich Stuckenberg und Prof. Dr. Dr. h.c. Claude Witz

Die Schriftenreihe ist thematisch breit angelegt. In ihr werden Monographien zu grundsätzlichen oder aktuellen Themen des Völkerrechts, der Rechtsvergleichung, des Internationalen Privatrechts und des Europarechts mit zivilrechtlichem Bezug (Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht) ebenso veröffentlicht wie Arbeiten zu aktuellen Fragen einer ausländischen Rechtsordnung oder die Referate einer rechtsvergleichenden Tagung. Dabei finden alle juristischen Disziplinen (Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht) Berücksichtigung. Überwiegend handelt es sich bei den Monographien um hochbewertete Dissertationen, die an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes entstanden sind.


Produkteigenschaften


  • Artikelnummer: 9783832961855
  • Medium: Buch
  • ISBN: 978-3-8329-6185-5
  • Verlag: Nomos
  • Erscheinungstermin: 24.03.2011
  • Sprache(n): Deutsch
  • Auflage: 1. Auflage 2011
  • Serie: Saarbrücker Studien zum internationalen Recht
  • Produktform: Kartoniert
  • Gewicht: 366 g
  • Seiten: 236
  • Format (B x H x T): 154 x 228 x 14 mm
  • Ausgabetyp: Kein, Unbekannt
Autoren/Hrsg.

Autoren

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Ihr Roman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg und ist mittlerweile in 24 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem "Deutschen Bücherpreis" (2002), dem "Rauriser Literaturpreis" (2002), dem "Hölderlin-Förderpreis" (2003), dem "Ernst-Toller-Preis" (2003), dem "Carl-Amery-Literaturpreis" (2009) und dem Gerty-Spies-Literaturpreis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (2009). Sie lebt heute in Leipzig.